Freitag, 22. Mai 2015

Gojis

Die kleinen roten Beeren vereinen so ziemlich alle Nährstoffe, die für den Menschen wichtig sind. Auf manchen Internetseiten wird die Goji Beere auch als Königin der Kategorie "Superfood" bezeichnet. Die Beeren enthalten eine große Menge an sekundären Pflanzenstoffen und 19 verschiedene, darunter auch alle essentiellen, Aminosäuren. Außerdem haben sie eine hohe Nährstoffdichte und sogar mehr Vitamin C als so manche Zitrusfrucht. 
Auf der Verpackung steht, dass man eine ungefähre Anzahl von 70 Beeren am Tag nicht überschreiten sollte. Ich hab noch nicht getestet, was passiert wenn man mehr isst, ich glaube aber nicht, dass das Motto viel hilft viel hier greift ;-)
Geschmacklich sind sie eher süßlich, aber gewöhnungsbedürftig. Ein Zitat meiner Freundin Andrea zum Geschmack: "Irgendwas schmeckt komisch an denen!" 
Also ich find sie klasse (die Beeren UND meine Andrea). Meistens mische ich mir ein paar der Beeren ins Müsli - Naturjoghurt, eine Banane, einen Apfel, Chias und die Gojis - meine Extrapower, um gut in den Tag zu starten. Manchmal sind sie aber auch einfach nur gut zum Naschen für Nebenbei.
Letztens hab ich die Beeren auch in mein selbst gebackenes Brot gemischt. Man sollte es da aber mit der Anzahl der Beeren nicht übertreiben, da sie viel Süße abgeben und das Brot dann einen ungewohnten und etwas komischen Geschmack bekommt. Da muss ich wohl noch weiter experimentieren. Berichte folgen...


Stay tuned!
Marcus 



Dienstag, 5. Mai 2015

Altmühltrail 2015

Ende Februar bekamen Matthias und ich eine Einladung von unserem Kumpel Lukas Sörgel. Er fragte, ob wir nicht Lust hätten in seiner Heimat an einem 2-tägigem Wettkampf teilzunehmen. Ohne zu zögern sagte ich Lukas zu und meldete mich an. Matthias hatte sich zu diesem Zeitpunkt schon für den WINGS FOR LIFE WORLD RUN in München angemeldet und musste absagen (im Nachhinein zum Glück für ihn:-))



Der Altmühltrail geht über zwei Tage und bietet eine feine Auswahl an Wald- und Wiesentrails. Durch den Regen der vergangenen Tage war es sehr schlammig und teilweise gab es ziemlich tiefe Pfützen. Ein toller, wenn auch für ambitionierte Läufer unwichtiger Punkt, waren die Genuss- anstelle von Verpflegungsstationen am Streckenrand. An jeder Genusstation konnte man unterschiedliche, typisch fränkische Spezialitäten genießen - oder bei schnellerem Tempo eben auch nicht, aber da ist man ja dann selbst schuld :-)

Samstag, erste Etappe von Heidenheim nach Gunzenhausen: 28 km - 530 Hm.

Lukas und ich entschieden uns morgens beim gemeinsamen Frühstück, dass wir unser Heil in der Flucht nach vorne suchen. Da auf den ersten 13 km schon alle positiven Höhenmeter gemacht werden und die Strecke bis dahin auch nur auf Trails verläuft, versuchten wir in unserem gewohnten Terrain Boden gut zu machen. 
Die nächsten 15 km waren dann nämlich relativ flach oder abschüssig und verliefen auch ziemlich oft auf Waldwegen oder Asphaltstraßen. Unser Plan ging leider nur teilweise auf. Bei den ersten 18 km konnten wir, Lukas und ich, uns an die Spitze setzen. Im flachen Teil wurden wir dann aber leider noch ein- und auch überholt. Lukas hatte gegen Ende leider auch Probleme mit dem Magen und so nahm ich die Verfolgung auf den nun Führenden, 4 km vor dem Ziel, alleine auf. Leider konnte ich ihn nicht mehr einholen und kam als Gesamt Zweiter mit einer Zeit von 1:55 h ins Ziel. Lukas kam 1:20 min später an. Schade, in meiner Vorstellung am vorherigen Abend, sollten wir eigentlich gemeinsam den Sieg holen. 

Sonntag, zweite Etappe von Muhr am See nach Gunzenhausen: 17 km - 250 Hm.

Mein Plan für den Lauf war denkbar einfach: schneller Laufen als der aktuell Führende und so den Gesamtsieg holen :-)
Leider wurde mein schöner Plan schon auf den ersten 500 m zerschlagen. Matthias, der besagte Gesamt-Führende, machte ein Tempo, dass ich leider nicht mitgehen konnte. 
Lukas war fest entschlossen seinen Abstand von 1:20 min auf mich aufzuholen und mich vom 2. Platz zu verdrängen. Also neuer Plan: Lukas maximal 1 Minute entwischen lassen und so den 2. Platz sichern. 
Die Trails waren extrem nass und matschig. Teilweise waren ziemlich tiefe Pfützen im Wald. Ich bin an beiden Tagen mit dem Merrell All out Charge gelaufen und bin vollkommen zufrieden mit dieser Wahl gewesen. Das Profil des Schuhs ist gerade so aggressiv, dass es auch bei viel Matsch noch super Grip hat, aber dennoch auch auf kurzen Asphalt-Passagen super gut zu laufen ist. Ein echter Allrounder, gute Sache!
Mein Plan ging auf und ich konnte Lukas sogar am letzten kleinen Anstieg sogar noch abschütteln und ca. 30 Sekunden herauslaufen. 
Da sich an diesem Sonntag noch ein 10 km Straßen-Spezialist zu uns gesellt hatte und Matthias auch keine Schwächen mehr zeigte, kam ich als 3. in 1:08 h für die 17 km über die Ziellinie.

Als 2. in der Gesamtwertung und 1. in der AK der Männer bin ich mehr als zufrieden. Jetzt heißt es für die nächsten 1-2 Tage erstmal etwas ruhiger angehen und dann geht der Blick Richtung UTLW in vier Wochen. Das wird ein Spaß, ich freu mich!


Vielen Dank Lukas für die Einladung. Und auch vielen Dank an Papa Sörgel für die tolle Unterstützung an beiden Tagen auf dem Rad. Du hast mir gegen Rennende immer sehr geholfen :-)



Keep on Running,
euer Marcus 


Der Link zum Event mit allen Bildern und den Ergebnissen:
Zur Website des Altmühltrails 2015


Sonntag, 29. März 2015

Neuer Ausrüster - MERRELL


Ihr glaubt gar nicht wie glücklich ich bin, dass ich euch das jetzt hier mitteilen darf.


Seit vergangenen Februar darf ich die tollen Schuhe von Merrell laufen und testen. Es macht mich unendlich stolz, einen so tollen Partner
 für die Trails gefunden zu haben.




In den letzten Jahren wurde es für mich finanziell immer schwerer, mit dem "Einkommen" als Student meinen Sport zu finanzieren - Startgebühren, Reisen zu den Rennen, Übernachtungen etc. und dass ist nur der Anfang. Der größte finanzielle Faktor ist dann zusätzlich die Ausrüstung. Ein Laufrucksack für 150€, die tolle bunte Regenjacke für 200€, dann noch die Hose mit Energy-Recovering-was-auch-immer-System für 100€. Wo soll dass nur alles Enden? Lange Rede gar kein Sinn, ihr wisst, was ich sagen möchte. :-)







Am Kappelberg
Beim Trailrunning dreht sich alles ums Laufen, also um die ursprünglichste Form der Fortbewegung. Man könnte meinen, das kann jeder und es kostet auch fast nix, einfach Schuhe an und los. Leider ist das aber dann doch nicht immer ganz so einfach und billig. Ab einem bestimmten Level reicht nicht mehr ein Paar Schuhe und eine Laufhose pro Jahr.

Deshalb bin ich unglaublich dankbar und stolz, dass ich mit Merrell nun einen Ausrüster habe, der mich mit seinen tollen Schuhen auf den Trails ausstattet und mir somit die nächsten Levels in greifbare Nähe bringt!
Die Marke Merrell ist im Trailrunning-Bereich eine noch eher kleinere, unbekanntere Marke. Das soll sich in den nächsten Monaten und Jahren aber ändern. Im neuen TRAIL MAGAZIN (Mai/Juni 15) ist der Merrell All out Charge zum Beispiel einer von 40 getesteten Schuhen und hat auch gleich die Auszeichnung "Kauftipp 2015" erhalten. Ich war mit dem All out Charge jetzt auch schon fast 400km auf meinen STR-Home-Trails unterwegs und kann dies nur bestätigen.
In nächster Zeit werde ich euch hier immer mal wieder einen Schuh aus dem Merrell-Regal vorstellen.


Vielen Dank an Merrell!
Keep on Running,
euer Marcus

Merrell All out Charge

Sonntag, 8. März 2015

Virngrund Waldlauf 2015

Der Winter ist jetzt fast schon vorbei, die letzten Schneereste tauen vor sich hin und die Tage werden auch wieder länger.
Die perfekte Zeit also, um im Training mal ein bisschen an der Tempo-Schraube zu drehen.


Dafür hat sich der am Samstag (7.3.15) stattgefundene 10 Kilometer-Waldlauf im nahe gelegen Rosenberg bei Aalen perfekt angeboten. 
Auf gehts!
Es sollte eigentlich mein Wiedereinstieg ins Training werden, nachdem mich in den vergangenen 2 Wochen eine hartnäckige Erkältung erfolgreich "out of order" gesetzt hatte.
So war das Ziel für den heutigen Tag eigentlich folgendes: 
“Einfach mal laufen, an der Spitzengruppe versuchen dran zu bleiben und dann schauen ob noch Luft nach oben ist“.

Knapp über 300 Läufer standen an der Startlinie. Sofort nach dem Start bildete sich eine kleine Gruppe, die das Tempo vom Start weg hoch hielt. Als es nach 300m den ersten kleinen Berg hinunter ging wollte ich es wissen und schaute wer bereit war, schon zu Beginn ein hohes Tempo mitzugehen. Getreu dieser Einstellung ging der erste Kilometer in knapp über 3 min vorbei.
Als ich nach diesem kleinen "Downhill-Zwischenspurt" bemerkte, dass über 100 m zwischen mir und dem Rest der Gruppe lagen stellte ich mich auf ein einsames Rennen ein.
Mein neues Ziel war es dann, den Vorsprung zu halten und möglichst alle Kilometer, um die 3:30 min/km zu laufen. Das war aber leider gar nicht so einfach, da die Strecke doch etwas hügelig war und immerhin 160 Höhenmeter aufzuweisen hatte.
Als ich auf den letzten Kilometer einbog und ich mich noch ein letztes Mal umdrehte und den Zweiten weit hinter mir sah war ich mir meines Sieges fast schon sicher und lief diesen dann auch voll ungefährdet ins Ziel. Nach 34:50 min blieb die Uhr stehen. Passt!!!!!!

Streckenprofil 
Es bleibt zu sagen, dass mich das Ergebnis dann doch ein wenig überrascht hatte. Es macht vor allem aber auch Mut für alles was in der bevorstehenden Saison noch kommt. 
So kann es eindeutig weiter gehen ;-)
Nächstes Wochenende steht noch einmal ein Halbmarathon auf dem Plan und danach entscheide ich ob die Form gut genug ist und noch Zeit bleibt, im Hinblick auf andere Wettkämpfe, um noch einen Frühjahrs Marathon, z.B. Freiburg,  in Angriff zu nehmen.

Keep on Running

Matthias

Dienstag, 24. Februar 2015

Neues vom Dötzi - Meister Grip und sein (Zauber) Lehrling

Alles begann mit einem Comic. Ein Comic??? Ja, ein Comic. Meister Grip und sein (Zauber-) Lehrling machten mit ihrem kleinen Comic aus einem 1001 Meter hohen Berg am Rande von Bad Reichenhall DEN Skyrace-Berg der Republik. Es verstand sich also von selbst, dass auch wir dort irgendwann auftauchen und uns der Challenge stellen. Im Chat stets mit Meister und Lehrling verbunden, lief die Spruchmaschinerie die Tage vor Anreise heiß. Die Message war klar, Rekorde mussten fallen, nichts anderes wurde erwartet.
Zum ersten Mal auf dem Gipfel
Donnerstag, T-2 Tage bis zur Challenge. Matthias krank, Lukas krank, Marcus aufgrund von Hochschul-Prüfungen im Trainingsrückstand. Nicht optimal, aber wir wären nicht die Rasselbande, wenn wir nicht trotzdem die Herausforderungen annehmen würden. Anreise Samstagmittag, kurzes einchecken in unserer Pension und ab zum Dötzi
Bei der ersten Streckenbegehung wurde schnell klar, dass uns der Dötzi seine Rekorde nicht freiwillig aushändigen wird. Harte Arbeit stand bevor. Der ursprüngliche Plan, dass wir in erster Linie den Rekord mit den meisten Besteigungen an einem Stück brechen wollten, wurde schon im Vorfeld schnell verworfen,  da der Goblin mit unglaublichen 15 Besteigungen und einer Laufzeit von über 13 h vorgelegt hatte und wir es aufgrund unserer körperlichen Verfassung vergessen konnten, diese grandiose Leistung zu überbieten. Mist! 

Move faster!!!

Nichtsdestotrotz mussten Rekorde fallen! Die erste Besteigung - eine Wanderung mit Streckencheck auf den Gipfel, knifflige Stellen erkennen und markieren, darüber diskutieren, wie man den Stein, die Wurzel oder die Treppenpassage am besten (bzw. am schnellsten) überwindet. Dreimal hat es uns dann an unserem ersten Tag am Dötzi auf dem Gipfel getrieben. Der Herr Gripmaster hat nicht zu viel versprochen. Der Berg ist eines Skyraces würdig. Morgen, am Sonntag, sollte dann die Action losgehen, für die wir teilweise bis zu 400 km angereist waren. 









Um 9:30 Uhr standen wir also pünktlich am Wanderparkplatz in Bayrisch Gmain. Keiner wusste so recht was uns heute alles erwarten würde. Neue Rekorde, Abflüge neben die Strecke, Lebkuchenmänner? Who knows?
Marcus versuchte sich beim zweiten Aufstieg gleich mal am Speedrekord, musste aber schnell einsehen, dass ein Flachland-Schwabe nicht im Ansatz bergaufwärts mit einem Philipp Reiter mithalten kann. Nach 20:37min stoppte bei Ihm die Uhr. 
Anders bei Matthias, hochwärts aufgrund der zurückliegenden Grippe außer Konkurrenz, sollte es wenigstens bergab laufen. Nach unglaublichen 8:09 min stoppte er seine Ambit auf dem Wanderparkplatz. Und da war er, der erste Rekord!!! Gleich mal Meister Grip kontaktieren. Er muss seinem (Zauber) Lehrling ja ausrichten, dass der bisheriger Suiziddownhill-Rekord nicht länger Bestand hat. Die Dötzi-Skyrace-Welt hat einen neuen Champion in dieser Kategorie. 

Endlich auch das Logo auf den Rucksäcken!

Nachdem das Minimalziel, wenigstens einen Rekord zu erobern, erreicht wurde, tauchten auch plötzlich ziemlich viele krasse Typen auf. Einheimische, Österreicher und sogar Meister Grip höchstpersönlich (wenn auch mit 1h Verspätung) kamen vorbei, um diesen historischen Moment beizuwohnen. 
Beim gemeinsamen Aufstieg dann noch eine Sensation - der Lebkuchenmann schloss sich unserer Gruppe an. Wir wissen bis heute noch nicht , wo er herkam, aber auf einmal war er da. Und er hat auch gleich Historisches vollbracht. In der Kategorie LEBKUCHENMANN hält er seit Sonntag sowohl den Speedrekord als auch die kumulierten Aufstiegsrekorde für Lebkuchenmänner, eine bislang noch wenig bekannte und deshalb umso schwerer zu erkämpfende Kategorie.
Wer war dieser Lebkuchenmann  und warum kann er so schnell rennen?
Wer weiß? Gewiss ist nur, dass dies erst der Anfang war. Wer weiß, wo er das nächste Mal in Erscheinung tritt.

Lebkuchenmann
Insgesamt hat es uns am Sonntag  5x mal auf den Dötzi getrieben. Eine geradezu lächerlich kleine Zahl, wenn man an den bestehenden Rekord denkt. Dennoch waren wir ganz zufrieden mit uns, den ein Uphill mit dem Lebkuchenmann ist auch ein unvergessliches Erlebnis.
Alles in allem waren es schöne, aber auch anstrengende zwei Tage am Dötzenkopf in Bad Reichenhall.
Im Frühjahr, wenn die Trails wieder frei von Eis und Schnee sind, werden wir uns der Challenge nochmal stellen. Versprochen!

Keep on Running,
Marcus & Matthias 





























Sonntag, 11. Januar 2015

Revierguide München TRAIL-Magazin

Eine Einladung nach München wird natürlich immer gerne angenommen. Besonders dann, wenn sie von den Herren und Damen des TRAIL-Magazins höchstpersönlich kommt.
Der erste Revierguide des gerade einmal 10 Tage alten Jahres 2015 stand auf dem Plan. Frei nach dem Motto "Let´s Rock the trails around the Isar".
Was soll ich noch viele Worte verlieren? Es war einfach LEGEN... wartet es kommt gleich ...DÄR, LEGENDÄR. Oder um es mit den Worten eines gewissen Herrn Gripmaster zu sagen "Das sind Trails of Awesomeness".
Isar Trails Part I
Samstags ging es auf tollen Pfaden auf der einen Seite die Isar runter und auf der anderen Seite wieder hoch Richtung München. Das Wetter hätte besser nicht sein können. 15°C und wolkenloser Sonnenschein im JANUAR!!! Matthias und sein Salomon-Kollege Lukas waren natürlich immer bestrebt, das Tempo der Gruppe hoch zuhalten. Als dann 7 km vor dem Ziel von Chefredakteur Denis das Kommando kam, "Jeder laufe so schnell er kann Flussaufwärts", war es um die beiden Jungspunde geschehen. Verwurzelte Singletrails, kleine Aufstiege und viel Schlamm. Kein Problem für die Beiden. Mein Ziel war einfach nur dran bleiben. Mit einer durchschnittlichen Pace von 3:45 min/km pflügten wir zu dritt zurück zum Treff- bzw. Ausgangspunkt. Tag 1 fertig!!! Ein riesen Lob an Denis. Du hast da ne tolle Hausrunde, mein Freund ;-)
Abends ging es zusammen mit der ganzen Bande dann noch in den Münchner Hofbräukeller zum Carboloading für den nachfolgenden Sonntag.

Um 10 Uhr tags drauf stand dann auch schon wieder eine lustige Truppe auf dem Parkplatz beim Treffpunkt. Matthias und ich, gestärkt vom Frühstück in unserem 4-Sterne Hotel (eigentlich hatte das Hotel 2 Sterne aber Herr Gripmaster ist felsenfest überzeugt, dass es 4 sind), schlossen uns der "Langen-Runde-Truppe" an. Da wir ca. 20 km aus München draußen waren, war die Landschaft viel natürlicher und weniger von Menschenhand bearbeitet.
Isar Trails Part II
Die Trails, tja die waren echt noch mal ein Stückchen cooler als gestern. Verspielte Singletrails, die sich ihren Weg durch das Unterholz suchten. Trailrunner-Herz, was willst du mehr. Nach ca. 24km und 2h kamen Lukas, Matthias und ich wieder als Erste am Ausgangspunkt an. Die Zwei Buben haben es wieder auf den letzten Kilometern fetzen lassen. Beinahe hätten wir noch so nen Fotografen über den Haufen gerannt, der da plötzlich hinter einer Kurve auftauchte und Fotos machte.





Das Fazit des Wochenendes: Zwei Tage Isartrails of Awesomeness!!! Vielen Dank an Denis, dass du uns in dein Spielzimmer eingeladen hast. Ein würdiger Revierguide von dem Herrn, der uns die Trails mit seinem Heft auf unsere Sofas holt ;-)

So machten wir uns dann am Sonntagnachmittag mit schweren Beinen aber einem breitem Grinsen im Gesicht wieder auf die Heimreise.

Bis bald mal wieder.
Marcus & Matthias

Hier noch ein paar Bilder und Videos vom Wochenende







Zu guter letzt noch ein Video von Samstag: In Slowmotion^^

Sonntag, 7. Dezember 2014

Saisonabsschluss in Tübingen

Obligatorischer Abschluss eines langen und anstrengenden Jahres.
Wie in den fünf Jahren zuvor, fand ich mich auch heute wieder an der Startlinie zum Tübinger Nikolauslauf wieder. Der Lauf, ein Halbmarathon durch den tollen Schönbuch bei Tübingen, markiert eigentlich wie in jedem Jahr das Ende der Saison. Nochmal die letzten verbliebenen Kräfte mobilisieren und durch.
Dieses Jahr war es aufgrund meiner Verletzung vor ca. zwei Monaten aber etwas ganz Besonderes dort an der Startlinie zu stehen.
In den letzten Wochen merkte ich, wie die Knochenhautentzündung immer besser wurde und ich auch wieder in kleinen Umfängen schmerzfrei trainieren konnte.
Das Rennen heute wollte ich deshalb aufgrund dieser Vorgeschichte ruhig angehen. In erster Linie wollte ich schmerzfrei nach 21,195km in Ziel kommen. Als Zeit hatte ich mir irgendwas zwischen 1:35h und 1:40h vorgenommen.
Einfach nur das tolle Gefühl genießen, schmerzfrei zu Laufen.
Der Plan ging auch echt super auf. Nach 1:36h konnte ich glücklich aber auch ziemlich am Ende über die Ziellinie laufen. Keine Schmerzen, nur die pure Freude endlich diese leidige Zeit überwunden zu haben und bald wieder richtig durchstarten zu können
(kleine) Läufer-Expo














In diesem Sinne, wünsche ich euch zusammen mit Matthias, eine frohe Weihnachtszeit und einen guten Rutsch in neue Jahr 2015!

Keep on running.